Schmerztherapie

Bösartige Tumore und chronische Entzündung (Pankreatitis) der Bauchspeicheldrüse verursachen bei vielen Patienten Schmerzen, welche differenziert behandelt werden müssen. Die biologische Grundlage ist unter anderem eine chronische Reizung und Verdickung (Hypertrophie) der Schmerzfasern der Bauchspeicheldrüse. Diese chronischen Reizzustände sind auch durch Operationen machmal nicht sofort rückläufig und erfordern eine spezialisierte Schmerztherapie.

Neben der routinemäßigen Schmerztherapie, welche bei Operationen immer nötig ist, stehen an unserer Klinik ein spezialisierter Schmerzdienst mit Schmerzambulanz für die stationäre und ambulante Therapie zur Verfügung.

Bei der Auswahl der Medikamente wird gern eine Kombinationstherapie angewendet, bei der sich die einzelnen Medikamente in der Wirkung unterstützen, so dass eine geringere Einzeldosis ausreichend ist.

Außerdem steht eine vielzahl komplementärer Methoden zur Verfügung, wie z.B. Akupunktur, Kinesiotaping, transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), Physio- und Psychotherapie.

Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, sind invasive Therapien zur Schmerzbekämpfung angezeigt, wie z.B. gezielte Nervenblockade oder die Implantation von Schmerzmittel-Pumpen.

Schmerzen lindern

Rund ein Drittel der Patienten, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen, haben Schmerzen, die durch Stufentherapie beherrscht werden können.